Informationen für Kinderärzte und -ärztinnen zur Enährungsberatung Ihrer jungen Patienten

Sehr gerne möchte ich als qualifizierte Ernährungs-Fachfrau Sie dabei unterstützen, Ihre jungen Patienten mit einer ernährungsbedingten Erkrankung optimal zu therapieren und zu betreuen. Eine Ernährungsberatung bzw. –therapie ist für Sie budgetneutral und es erspart Ihnen die in den meisten Fällen zu wenig vorhandene Zeit, die Sie für den Aufwand einer Ernährungsberatung zusätzlich hätten. Mit einer ärztlichen Empfehlung bzw. einer Notwendigkeitsbescheinigung (siehe Dokumente zum Herunterladen) kann ich Ihren Patienten bezüglich einer individuellen Ernährungsumstellung helfen. Meine Ernährungsberatung ist qualifiziert und zertifiziert entsprechend den Anforderungen und Empfehlungen der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Förderung und Durchführung von Patientenschulungen auf der Grundlage von § 43 Abs.1 Nr.2, SGB V.

Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen in den meisten Fällen eine Ernährungsberatung bzw. -therapie.

 

Außerdem biete ich als Netzwerkpartner von Moby Kids Gesundheitsprogramme für übergewichtige und/ oder adipöse Kinder sowie Jugendliche und deren Familien an:

 

Seit 17 Jahren schon gibt es die Moby Dick Adipositas-Schulungen für Kinder und Jugendliche an mehreren Standorten in Deutschland. Seit Herbst 2016 gibt es den neuen Standort des Netzwerks in Frankfurt und das unter dem neuen Namen Moby Kids.

 

Da es viele Kinder und Jugendliche gibt, die an Übergewicht leiden,

aber für eine einjährig begleitete Therapiegruppe „zu dünn“ wären,

starteten 2017 in Frankfurt zunächst Moby Kids Präventionskurse.

 

Ab 2018 starten die ersten Schulungsgruppen für Kinder und Jugendliche, die bereits an starkem Übergewicht oder Adipositas leiden. Der erste Kurs wird das einjährige Gesundheitsprogramm für Kinder von 8 bis 12 Jahren sein.

 

Alle Kurse sind bei der Zentralen Prüfstelle zertifiziert bzw. von den meisten Krankenkassen anerkannt und werden somit von den Krankenkassen in unterschiedlicher Höhe bezuschusst.

 

Präventionsprogramm:

An 4 Terminen (90 Minuten) werden den Kindern, und auch den Eltern teilweise, viele Hilfestellungen gegeben, wie sie ohne Diäten die schlimmsten ‚Ernährungsfallen‘ umgehen können. Dabei versuchen wir klassische, theoretische Lerninhalte wie beispielsweise die Ernährungspyramide zu vermitteln – aber viel mehr geht es uns darum, den Familien alltags-taugliche Hilfe anzubieten. Hauptthemen sind Getränke, Portionsgrößen und Mahlzeiten-frequenz. Wie viel Zucker versteckt sich in Softdrinks und Fertigprodukten? Wie gestalte ich Zwischenmahlzeiten gesünder? Wie wichtig sind gemeinsame Mahlzeiten ohne Ablenkung und am Tisch? Die Eltern bekommen zusätzlich von uns ein Elternmanual mit einer Übersicht über Zucker, Fette, Gestaltung von Mahlzeiten, etc. mit nach Hause.

 

Vielleicht haben Sie junge Patienten, für die das Gewicht ein Thema ist oder sein sollte, um später auftretenden gesundheitlichen Risiken vorzubeugen und für die ein Präventionskurs ein erster Schritt wäre, die Verhaltensmuster im Bereich der Ernährung zu ändern.

 

Ambulantes einjähriges Therapie bzw. Gesundheitsprogramm:

Für stark übergewichtige oder adipöse Kinder und Jugendliche wäre das ambulante Therapieprogramm geeignet. Dieses hat das Ziel einer langfristigen Gewichtsreduzierung sowie der Verbesserung der Lebensqualität. Diese Schulung läuft über drei Jahre, wobei ein Jahr lang aktiv geschult wird und die Teilnehmer anschließend zwei Jahre lang in der Nachsorgephase betreut werden. Die Kinder treffen sich einmal pro Woche drei Stunden in einer festen Gruppe. Zum Programm gehören in der Ernährungsschulung theoretische Wissensvermittlung und praktische Kocheinheiten. Daneben gibt es Unterrichtseinheiten zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Eigenverantwortung. Regelmäßige Elternfortbildungen und die Einbeziehung der Eltern in die Unterrichtseinheiten sind ebenfalls fester Bestandteil des Programms. Durch die Veränderung der Lebensweise und Stärkung des Selbstwertgefühls werden die gesundheitlich Disposition der Kinder sowie ihr subjektives Wohlbefinden verbessert.